In Deutschland zählen die akademischen Heilberufe zu den Topverdienern. Laut aktuellem Gehaltsreport liegt der Medianlohn der Sammelkategorie Human- und Zahnmedizin bei rund 105’500 Euro brutto pro Jahr und damit fast doppelt so hoch wie der deutsche Median von 53’900 Euro. Innerhalb dieser Gruppe verdienen Zahnärztinnen und Zahnärzte im Median jedoch weniger als viele ärztliche Fachrichtungen und kommen auf rund 70’750 Euro brutto pro Jahr. Was aber immernoch signifikant mehr ist, als der Deutsche Durchschnitt verdient.
Wie sieht der Verdienst im Zahnarztberuf in der Schweiz aus?
In der Schweiz gehört die Zahnmedizin ebenfalls zur Einkommensspitze, allerdings mit anderen Strukturen. Laut Lohnanalysen liegt das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen angestellter Zahnärztinnen und Zahnärzte bei rund 107’000 Franken. Die Spannweite ist gross: Je nach Erfahrung, Pensum und Anstellungsform bewegen sich die Einkommen ungefähr zwischen 65’000 und 200’000 Franken pro Jahr. Der Verdienst im Zahnarztberuf ist für Praxisinhaberinnen, Praxisinhaber und Partner in Gruppenpraxen erzielen in der Regel höhere Einkommen als Angestellte, übernehmen dafür aber Investitionen, Fixkosten und unternehmerisches Risiko.
Zum Vergleich: Der Medianlohn aller Vollzeitbeschäftigten in der Schweiz liegt bei rund 7’024 Franken brutto pro Monat bzw. 8’4000 Franken pro Jahr. Zahnärztinnen und Zahnärzte verdienen damit zwar deutlich mehr als der Schweizer Median, aber weniger als die Sammelkategorie Human- und Zahnmedizin in Deutschland im Vergleich zum deutschen Durchschnitt.
Im Vergleich zu Spitzenbranchen wie dem Bankensektor und zu stark spezialisierten ärztlichen Fachrichtungen liegen Schweizer Zahnärztinnen und Zahnärzte im oberen Bereich der Einkommen, aber nicht an der absoluten Spitze.
